Auch auf dieser Strecke nehmen wir das Thunfisch Scarpacho fest auf die Menükarte…einmal mehr vergebens. Mit der Angelrute oder mit dem Handfischgerät schleppen wir bei ca 5-7kn Fahrt einen Köder hinterher, welcher sich auch noch etwa 4 Meter unter Wasser zieht. Funktioniert soweit alles gut. Nur die Fische sehen das anders. Fazit vom PARANA III Fischer: Es gibt keine Fische mehr im Mittelmeer. An der Südwestecke von Sizilien, sind wir am 12.11.2017 in Marsala angekommen. Marsala soll wegen seines beliebten weissen Dessertweines bekannt sein. Wegen den leeren Mägen verzichten wir auf eine Degustation, welche gleich neben der Marina von der Destillerie BIANCHI angeboten wurde. Die folgenden Tage liessen uns depressiv bei Regen und kaltem Wetter auf dem Schiff im Hafen verharren. Lesen, schlafen, kochen, essen, reden, trinken. Neeee wir beklagen uns keines Weges, doch war das nicht das Hauptziel unserer Mission. Am 15.11.2017 kann es endlich weiter gehen mit unserer Fahrt. Ein Tiefdruckgebiet rollt noch zwischen Sardinien und Sizilien geradewegs nach Süden. Gemäss unseren Berechnungen, sollten wir um 12:00 Uhr mittags in Marsala ablegen um dann den Schwung des Tiefs aus zu nützen. Theorie und Praxis deckten sich und wir kommen gut im alt bekannten Hafen „Portus Karalis“ von Cagliari, im Süden von Sardinien an. Da mich das Marinapersonal bereits mit der PARANA II gekannt hatten, war das Wiedersehen nun mit PARANA III umso amüsanter und wir durften kostenlos für 1 Stunde längsseits am Steg festmachen. Ab hier wird Linus leider auch abmustern und von Cagliari aus nach Hause fliegen. Danke Linus mein treuer Skipphermano. Da waren’s nur noch zwei J Das Ablegemanöver darf Oli machen. Ich bin dann mal die Deckshand. Gute Wetterbedingungen stehen auf unserer letzten Überfahrt von Cagliari nach Mallorca bevor.

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