Langer aber schöner Segeltag

Leinen los in Arrecife um 0830 und Kurs zwischen Lanzarote und Fuerteventura. Die Windrichtung hält nach wie vor aus Nord-Nordosten an und die grossen Atlantikdünungen schieben uns rollend voran. Ein herrlicher Segeltag mit viel Sonnenschein. Ohne Wende oder Halse segeln wir direkt nach Las Palmas de Gran Canaria. Nach einem feinen Nachtessen von frisch gefangenem Thunfisch und einem wunderschönen Sonnenuntergang, holen wir kurz vor der Hafeneinfahrt die Segel ein. Eine weiter Etappe von 113 Seemeilen ist geschafft und wir fahren müde vom langen und erlebnisreichen Tag, in die Marina, wo wir bei der Tankstelle festmachen, da das Marinaoffice bereits geschlossen hatte um 01:00 Uhr. Nach unserem traditionellen Glas Sandemann Portwein, gehen wir müde ins Bett.
Sonnenuntergang vor Gran Canaria
Da wir bereits an der Tankstelle liegen und die Chance nutzen wollen, um neue Gasflaschen zu besorgen, warteten wird  bis der Tankwart seine Arbeit begonnen hat. Wir wollten unsere alten Gasflaschen gegen gefüllte tauschen, was eigentlich so üblich ist. Nur leider gibt es unsere Flaschen so auf den Kanaren nirgens. So was?! Auf diesen Inseln werden andere Anschlüsse verwendet. Das hat Ale in Erfahrung gebracht, als er mit dem Taxi durch die halbe Stadt gefahren ist, um eine passende Lösung zu finden. Schlussendlich haben wir eine kanarische Flasche gekauft und unser Anschluss an der Parana II  modifizieren müssen, damit wir unser Rührei und Kaffe kochen konnten. Wir verbringen den ganzen Tag in der vorgelegenen Bucht vor Anker. der Wind bläst zum Teil immer noch mit Böen bis 28 Knoten. Doch wenn die Sonne scheint, wird gebadet. Ein paar Yachten neben uns liegt SPUTI. Ein Katamaran von Frank, welchen wir schon in Benalmadena kennengelernt hatten und uns so für die Kanaren verabredet hatten. Als uns Frank auf der PARANA II besuchen kam, wurde das gleich wieder mit einem Sandemann besiegelt. Wir beschliessen, morgen weiter zu fahren, Richtung Süden.
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